Andre Curry wurde in Fort Bragg, USA, geboren. Seit 1978 arbeitet er als bildender Künstler und zählt zu den konsequent experimentellen Positionen der zeitgenössischen Kunst. Sein künstlerisches Schaffen zeichnet sich durch eine radikale Offenheit gegenüber neuen Technologien und Materialien aus. Bereits früh brach Curry mit traditionellen Gattungsgrenzen und entwickelte eine interdisziplinäre Praxis, die Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie und digitale Medien miteinander verbindet. Seit den 2010er Jahren integriert er Künstliche Intelligenz als zentrales künstlerisches Werkzeug und Co-Kreator in seinen Arbeitsprozess. Die KI dient ihm dabei nicht als bloße technische Hilfe, sondern als eigenständiger Dialogpartner, der neue ästhetische Möglichkeiten und unerwartete Bildwelten eröffnet. Currys Werke bewegen sich häufig an den Schnittstellen von Analog und Digital, von menschlicher Intuition und algorithmischer Logik. Thematisch interessiert ihn vor allem die Frage, wie sich Wahrnehmung, Erinnerung und Realität unter dem Einfluss von Technologie verändern. Seine Arbeiten wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen in den USA und Europa gezeigt und befinden sich in privaten Sammlungen. Andre Curry lebt und arbeitet in München. Er versteht seine Kunst als fortlaufendes Experiment – ein offenes Labor, in dem sich menschliche Kreativität und maschinelle Intelligenz begegnen und gegenseitig herausfordern.

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